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Wie China die Welt verändert

Wo man in der Welt auch hinschaut, überall bauen die Chinesen. Ob eine neue Eisenbahn in Äthiopien oder Häfen und Straßen im Rahmen der neuen Seidenstraße zwischen China und Westeuropa. Viele realisieren noch gar nicht, was da gerade passiert. Um es (viel zu) pathetisch zu formulieren: China verändert das Angesicht der Erde. Und das ist gar nicht mal schlecht. Mal ehrlich: Die Eisenbahn in Äthiopien hätte doch schon längst jemand anders bauen können (warum eigentlich nicht die Grünen?). Hat aber niemand. Eben.

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Damit wächst aber auch Chinas Macht. Wie das im Einzelnen funktioniert, beschreibt sehr schön dieser Artikel im aktuellen Spiegel. In diesem Zusammenhang muss man auch das Treffen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit Kanzlerin Merkel sehen (hier der Wortlaut der Pressekonferenz). Xi ist im Rahmen des G20-Gipfels nach Deutschland gekommen.

Deutschland drängt auf Marktzugang nach China

Es ging natürlich nicht nur darum, die Pandabären Meng Meng und Jiao Qing offiziell an den Berliner Zoo zu übergeben. Die deutsche Industrie setzt auch auf China als Markt. Und da ist die größte Sorge, dass China zwar auf den europäischen Markt drängt, den eigenen aber versperrt. Merkel hat deshalb gesagt,

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„dass wir natürlich auch möchten, dass wir immer gleichberechtigt behandelt werden und uns gegenseitig sozusagen Marktzugang ermöglichen. Das ist für unsere Unternehmen sehr wichtig.“

Xi mauert und kauft

Doch China lässt sich nicht so einfach drängen. Vor der Öffentlichkeit bekam Merkel nichts von Xi. Dafür wurde aber ein Airbus-Auftrag unterschrieben. China kauft 140 Flugzeuge von dem europäischen Flugzeugbauer. China wolle die Zusammenarbeit beider Länder ausbauen, lächelte Xi.

„China und Deutschland wollen gemeinsam im Rahmen der neuen Seidenstraßen-Strategie durch die Erschließung von Drittmärkten gemeinsam von den enormen Marktchancen durch die Konnektivität zwischen China und Deutschland profitieren.“

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